Facts & Figures

(Quelle: Statistisches Amt BS, 2016)

Zahlen und Fakten zu Schule und Berufswahl

  • Während vor einigen Jahrzenten noch rund dreimal so viele Frauen wie Männern über keine nachobligatorische Bildung verfügten, haben sich die Bildungsabschlüsse der unter 45-Jährigen angenähert. Frauen schliessen heute sogar etwas häufiger allgemeinbildende Schulen (Gymnasium, Fachmittelschule, Fachhochschule, Universität) ab.
    (Statistik der Bildungsabschlüsse 2016, BFS)
     
  • Geschlechterrollenbilder bei der Berufs- und Studienwahl erweisen sich als beharrlich: Buben entscheiden sich eher für technische Berufe und Natur- oder Ingenieurwissenschaften, während Mädchen sich für Geistes- und Sozialwissenschaften interessieren und soziale Berufe ergreifen. So sind beispielsweise im Gesundheitswesen nur rund 9 %, in der Informatik über 93 % der Lernenden männlich.
    (Statistik der Lernenden 2015, BFS)
     
  • 2016 wählten junge Frauen aus 90, junge Männer aus 134 Lehrberufen. Rund 50 % der weiblichen Lernenden entschieden sich für die drei Berufsrichtungen Kauffrau, Fachfrau Gesundheit oder Betreuung, während 50 % der männlichen Lernenden aus sieben Berufen auswählten.
    (Erziehungsdepartement des Kantons Basel-Stadt 2017)
     
  • Das Geschlecht der Lehrperson hat keinen Einfluss auf die Leistung von Schülerinnen und Schülern: Weder Schülerinnen noch Schüler profitieren von einer Lehrperson desselben oder des anderen Geschlechts.
    (Helbig 2010, Neugebauer et al. 2011)