Care-Arbeit und Gleichstellung

Symbolbild

Die ungleiche Verteilung der Care-Arbeit hat Folgen

In Gesamtarbeitsstunden gerechnet, arbeiten Männer und Frauen in vergleichbaren Situationen gleich viel; Männer übernehmen jedoch mehr bezahlte Erwerbs- und Frauen mehr unbezahlte Betreuungs- und Pflegearbeit.

Mit der Übernahme dieser gesellschaftlich unerlässlichen Arbeit wird einerseits ein bedeutender Beitrag zum sozialen Wohlstand geleistet, andererseits ist sie mit beträchtlichen Nachteilen verbunden. So stellt die Übernahme von Care-Arbeit in der Schweiz ein Armutsrisiko dar: Es bedeutet oft ein geringeres oder überhaupt kein Einkommen, schlechtere Renten und den Verzicht auf Arbeitslosengeld und Sozialversicherungen. Dies erhöht das Risiko finanzieller Abhängigkeit.

Deshalb setzten wir uns für eine ausgewogene Verteilung der unbezahlten Care-Arbeit zwischen Frauen und Männern ein. Zudem engagieren wir uns für die Schaffung von guten Rahmenbedingungen für alle, die diese wichtige Arbeit leisten, indem wir das gesellschaftliche Bewusstsein für Care-Arbeit schärfen und damit deren Wertschätzung erhöhen.
   

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