Testimonials

Mirjana Blume, Verwaltungsrätin IWB

Wie sind Sie in den Verwaltungsrat gekommen?
Auf dem klassischen Weg – durch eine direkte Anfrage vom Basler Regierungsrat. Dieser wurde auf mich aufmerksam, weil mein Profil zur vakanten Position gepasst hat. Voraussetzung dafür war mein berufliches und persönliches Engagement in Fachkreisen, mit dem ich mir über die Jahre auch ein Netzwerk aufgebaut habe.

Wie erleben Sie Ihre Arbeit im Verwaltungsrat?
Von Anfang an hat mir die Diskussionskultur im Verwaltungsrat der IWB sehr gut gefallen. Nachdem ich mich an die Prozesse gewöhnt und mich in Materie und Unternehmen eingearbeitet hatte, konnte ich meine Erfahrungen bereits voll einbringen. Die Auseinandersetzung mit den Kollegen aus anderen Fachgebieten ist sehr bereichernd. Mit einer Vollzeitstelle, Geschäftsreisen und einer Familie gestaltet sich das Zeitmanagement bisweilen herausfordernd, aber auch das wird mit der Zeit und entsprechender Erfahrung einfacher.

Was empfehlen Sie anderen, die eine solche Position einnehmen möchten?
Machen Sie sich bemerkbar! Zeigen Sie ihr berufliches Können bei Fachtagungen, Seminaren und Kongressen! Exponieren Sie sich mit einem persönlichen Engagement bei Vereinen, Verbänden oder Schulbehörden! Pflegen und erweitern Sie Ihr Netzwerk – das braucht zwar Zeit, aber lohnt sich auf lange Sicht.

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Robert-Jan Bumbacher, Verwaltungsrat Universitätsspital Basel

Wie sind Sie in den Verwaltungsrat gekommen?
Durch meine langjährige Tätigkeit als Wirtschaftsprüfer hatte ich Gelegenheit, mit vielen verschiedenen Verwaltungsratsgremien zusammen zu arbeiten. Daraus entstand bei mir das Interesse, eines Tages selber in einem solchen Team die Gesamtverantwortung für ein Unternehmen oder eine Institution zu übernehmen. Nach erfolgter Verselbstständigung des Universitätsspitals Basel wurde ich angefragt, ob ich Interesse und Zeit habe, als Finanzexperte das bestehende VR-Team zu verstärken. Anschliessend folgte das Auswahlprozedere.

Wie erleben Sie Ihre Arbeit als Verwaltungsrat?
Das Unispital beschäftigt mich direkt oder indirekt jeden Tag. Als selbständige öffentlich-rechtliche Anstalt und grösster Arbeitgeber im regionalen Gesundheitswesen hört oder liest man fast täglich etwas über das Unispital. Als Verwaltungsrat bin ich zwar nicht im Tagesgeschäft involviert, aber dennoch setzte ich mich laufend mit dem Gesundheitswesen oder dem Spital auseinander. Die Zusammenarbeit innerhalb des VR-Teams und mit dem operativen Management ist professionell und kollegial. Der regelmässige persönliche Austausch festigt das Vertrauen und legt die Basis für eine wirkungsvolle Wahrnehmung der Unternehmensaufsicht.

Was empfehlen Sie anderen, die eine solche Position einnehmen möchten?
Die Aufgabe als VR ist anspruchsvoll und je nach Situation zeitintensiv. Sie bedingt somit eine Flexibilität in Bezug auf die eigene Agenda und genügend verfügbare Zeit für diese verantwortungsvolle Aufgabe. Insbesondere die gewissenhafte Vorbereitung der Sitzungen als wichtige Voraussetzung für eine aktive Teilnahme an der Beschlussfassung im VR muss im Alltag Platz haben. Es ist wichtig, dass man sich im Klaren ist, welche spezifischen Kernkompetenzen man aufgrund des beruflichen Werdegangs in das oberste Führungsgremium einbringen kann.

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Brigitte Fritz, Verwaltungsrätin Basler Personenschiffahrt AG

Wie sind Sie in den Verwaltungsrat gekommen?
Während meiner internationalen beruflichen Laufbahn habe ich stets Verantwortung übernommen. Nicht nur für das Unternehmen, für das ich tätig war, sondern auch für die Stadt meines Wirkens. Und natürlich auch für mich selber! Teil des Verwaltungsrates zu sein bedeutet für mich, etwas zurückgeben zu können. Sei es Know How, Kontakte, Spirit den es in jedem guten Team braucht, um erfolgreich agieren zu können. Als ich vom Präsidenten des Verwaltungsrats der Basler Personenschifffahrt angesprochen wurde, war es für mich also keine Frage nach dem „ob“. Sondern nur nach dem „wann“ und gezielten „wie“.

Wie erleben Sie Ihre Arbeit als Verwaltungsrat?
Die Möglichkeit Meinungen auszutauschen, zu diskutieren und gemeinsam zu einem bestmöglichen Ergebnis für die Basler Personenschifffahrt zu bringen ist nicht nur erfüllend, es ist für mich eine zusätzliche, sinnstiftende Aufgabe in meinem Alltag. Teil eines Teams von Basler Persönlichkeiten aus den unterschiedlichsten Kontexten zu sein und dieses durch meine Sichtweise und Erfahrungswerte zu unterstützen und voranzubringen, ist einfach ein gutes Gefühl. Also kurz: das Wichtigste unter einen Hut zu bringen und dabei alle mit zu nehmen.

Was empfehlen Sie anderen, die eine solche Position einnehmen möchten?
Ich kann nicht nur empfehlen eine solche Position anzustreben, ich möchte Frauen sogar dazu ermutigen. Wichtig ist, dass man sich selbst, seinen Talenten, aber auch Schwächen bewusst ist. Ich denke, dass das „Vorgehen“ nicht anders ist, als erfolgreich im Beruf zu agieren: Handeln statt reden! Menschen zusammenführen! Tun Sie das, was Sie besonders gut können, mit viel Engagement und Herzblut, das gilt für Männer und Frauen gleichermassen. Und wer weiss... manchmal wächst man mit dieser Aufgabe sogar ein Stück über sich selbst hinaus.

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