Sexuelle Belästigung

Belästigungsszene

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Alle Arbeitgebenden sind gesetzlich verpflichtet, ihre Beschäftigten durch angemessene Massnahmen vor sexueller Belästigung zu schützen. Dies hat erfreulicherweise zu einer besseren Sensibilisierung in der Arbeitswelt geführt. Trotzdem erlebte im Job schon ein Drittel aller Frauen und Männer sexuell belästigendes Verhalten. Die von beiden Geschlechtern am häufigsten erlebte Form sind anzüglichen Bemerkungen und Sprüche oder abwertende Witze. Frauen sind ungleich stärker von Belästigungen betroffen, die die körperliche und seelische Integrität verletzen. Dazu gehören ungewollter Körperkontakt, sexuelle Erpressung oder Übergriffe. Aus diesem Grund fühlen sich Frauen stärker von sexueller Belästigung beeinträchtigt als Männer.

Unterstützung in der Berufsbildung

In der Berufsausbildung verdient das Thema sexuelle Belästigung unsere besondere Aufmerksamkeit, weil die jungen Frauen und Männer mehr noch als erwachsene Arbeitnehmende in einem Abhängigkeitsverhältnis stehen. Unsere Abteilung hat eine Broschüre mit den wichtigsten Informationen für Berufsbildnerinnen und -bildner sowie für Lehraufsichten zusammengestellt. Sie beantwortet Fragen wie: Was ist sexuelle Belästigung? Wie häufig kommt sexuelle Belästigung in der Ausbildung vor? Was sind die Folgen? Welche Massnahmen können ergriffen werden, um sexuelle Belästigung zu verhindern? Wie kann im konkreten Fall kompetent gehandelt werden?

Broschüre «Sexuelle Belästigung in der Berufsbildung» (PDF, 125 KB)

Die Thematik bildet auch einen Schwerpunkt im Kurs «Mit Fairness zum Erfolg».
 

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