Teilzeitarbeit in Führungspositionen: Die Chancen nutzen

Ein Drittel der erwerbstätigen Bevölkerung in der Schweiz arbeitet Teilzeit, aber nur 20 Prozent der Führungskräfte. Und dies, obwohl die Nachfrage gerade unter Fachkräften steigt. Diese Chance sollte man nutzen. Das will auch die Familienfreundliche Wirtschaftsregion Basel. Im aktuellen Infoletter zeigt sie mit Tipps und Praxisbeispielen auf, wie die Umsetzung von Teilzeitarbeit in Führungspositionen gelingen kann.

Die Statistik zeigt: Rund 50‘000 Akademikerinnen in der Schweiz ziehen es vor, zu Hause zu bleiben – nicht zuletzt, weil sie keine entsprechenden Teilzeitstellen finden. «Hier liegt viel Potenzial brach, das sich für alle gewinnbringend nutzen lässt», so Leila Straumann, Leiterin der Abteilung Gleichstellung von Frauen und Männern Basel-Stadt und Koordinatorin der Familienfreundlichen Wirtschaftsregion Basel. Teilzeitarbeit in Führungspositionen ist eine Chance für Unternehmen und die gesamte Wirtschaft, gerade mit Blick auf den herrschenden Mangel an Fachkräften. Unternehmen können sich dadurch im Wettbewerb um Fach- und Führungskräfte optimal positionieren.

Tipps für die erfolgreiche Umsetzung
Oft stolpern Unternehmen bei der Umsetzung über ganz praktische Fragestellungen: Wie ist die Arbeit zu organisieren? Wie schafft man die nötige Akzeptanz? Wie ist mit Restpensen umzugehen? Der aktuelle Infoletter der Familienfreundlichen Wirtschaftsregion Basel setzt bei diesen Fragen an und gibt sechs Tipps für die praktische Umsetzung. Konkrete Handlungsmöglichkeiten zeigen zudem die drei Praxisbeispiele von Weleda, SBB Immobilien und dem Amt für Wirtschaft und Arbeit des Kantons Basel-Stadt. «Es gibt kein Patentrezept, doch der Erfahrungsaustausch zwischen den Unternehmen ist für die Umsetzung zentral», sagt Leila Straumann. Möglichkeiten dazu bietet auch die Mitarbeit in der Familienfreundlichen Wirtschaftsregion Basel. Sie wird das Thema Teilzeitarbeit in Führungspositionen in den nächsten Monaten weiter vertiefen.

Hinweise:

Die Familienfreundliche Wirtschaftsregion Basel setzt sich für familienfreundliche Arbeits- und Rahmenbedingungen in der Wirtschaftsregion Basel ein. Als Public Private Partnership, koordiniert von der Abteilung Gleichstellung von Frauen und Männern Basel-Stadt, dient sie dem Austausch und der Vernetzung von privaten und öffentlichen Arbeitgebenden, Wirtschaftsverbänden und Verwaltungsstellen.

Den Infoletter der Familienfreundlichen Wirtschaftsregion Basel und weitere Informationen finden Sie auf www.familienfreundliches-basel.ch

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